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Bausoldatenkongress

Willkommen auf Bausoldatenkongress.de!

Der Begriff Bausoldaten wurde während des Bestehens der Deutschen Demokratischen Republik begründet und betraf im Laufe der Jahre immer mehr junge Männer. 

Der hierbei abzuleistende Dienst wurde am 25. März 1982 zunächst der Ableistung des Wehrdienstes mit der Waffe gleich gestellt, obwohl diese Zeit für viele Bausoldaten dennoch einer Diskriminierung und zahlreichen Repressalien gleichkam. Dies begann schon damit, dass Bausoldaten keinen Fahneneid sprachen. Sie leisteten nur ein Gelöbnis, ihrem Vaterland zu dienen. Somit wurden sie schon in diesem Moment normalen Soldaten nicht gleichgestellt.

Der als Bausoldat abzuleistende Wehrdienst wurde nicht mit dem Tragen und dem Benutzen einer Waffe gleich gesetzt. Er entsprach dem Ersatz der Waffe durch einen Spaten oder einer Schaufel. Daher wurden die Bausoldaten entsprechend ihrer Bezeichnung in Baueinheiten und die sogenannte Baupionierbatallion eingeteilt. 

Zum Einzug der ersten Bausoldaten kam es bereits 1964. Sie entsprachen einer militärischen Einheit mit besonderen Merkmalen. Während ihres Wehrdienste wurden sie vorrangig in zivilen Bauvorhaben bei wenig Urlaub eingesetzt und daher auch umgangssprachlich als Spatenbrigade bezeichnet. Während dieser Zeit konnten sie weder befördert, noch zum Einsatz mit der Waffe gezwungen werden. Dies assoziierte bei vielen Menschen den Eindruck, dass Bausoldaten undankbare Feiglinge sind. 

Sie waren somit kaum an unmittelbaren militärischen Einsätzen beteiligt. Da es keine Beförderungen gab, konnten Bausoldaten auch nicht degradiert werden. Ein System an empfindlichen Strafen existierte dennoch. Zur besseren Erkennbarkeit des speziellen Wehrdienstes erhielten Bausoldaten ein äußeres Erkennungszeichen. Dies war das Motiv des Spatens auf den Schulterstücken der Uniform.